LIV Verordnung Schweiz

Da die Lebensmitteldeklaration neben dem Hygienekonzept (HACCP) ein wesentlicher Punkt im Lebensmittelrecht ist, haben wir eine einfache Lösung für Gastronomiebetriebe entwickelt.

 

 

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Was besagt die LIV?

  • Sachbezeichnung um welches Lebensmittel es sich handelt. Dabei muss eine eindeutige Bezeichnung verwendet werden. Fantasienamen sind nicht erlaubt wie z.B.: "Weisse Fleischklösschen", wenn es sich um ein Pouletgeschnetzeltes handelt.
  • Unter Lebensmitteldeklaration werden alle Informationen gefasst, welche dem Konsument beim Kauf des Lebensmittels übermittelt werden können. Mündliche Erklärungen durch das Personal sind ebenfalls zu leisten. Wird eine Servicekraft gefragt, ob etwa ein bestimmter Kuchen Mandeln enthält, muss der Kunde richtig aufgeklärt werden. Das Rezept ist als Beweis im Betrieb abzulegen.
  • Bestimmte Deklarationen müssen schriftlich in der Speisekarte oder auf einem Plakat stehen, wie beispielsweise die Herkunft des Geflügels.
  • Geschützte Begriffe wie Bündnerfleisch, Feta oder Greyerzer ersetzen die Sachbezeichnung. Geschützte Begriffe dürfen nur verwendet werden, wenn das Lebensmittel deren kennzeichnenden Eigenschaften aufweist. Beispiele: Kräuterbutter muss mit echter Butter zubereitet werden; Bündnerfleisch darf nicht irgendeine Art von Trockenfleisch sein; Parmaschinken darf nur als solcher gekennzeichnet werden, wenn er auch aus dieser Region stammt.
  • Die Herkunft des Lebensmittels ist ebenfalls anzugeben. Bei Fleisch und Fisch muss die Tier- bzw. Fischart und das Herkunftsland schriftlich angegeben werden.

Wie wurde das Lebensmittel produziert?

  • Wurde das Lebensmittel mit speziellen Produktions­methoden produziert (ggf. in der Schweiz nicht zugelassene Produktion)?
  • Beispiele: Fleisch: Wenn es aus einer Produktion stammt, die in der Schweiz verboten ist (Produktion mit Hormonen und/oder Antibiotika) muss dies schriftlich deklariert werden. Fisch: Schriftliche Deklaration, ob Zucht oder Wildfang. Eier/Poulet: Falls es aus einer Produktion stammt, die in der Schweiz verboten ist (Käfighaltung), muss dies schriftlich deklariert werden. Gentechnisch veränderte Organismen (GVO): Müssen schriftlich deklariert werden.

Transparenz bei Preisen

  • Es muss klar ersichtlich sein, wie sich der Preis zusammensetzt. Dazu ist der Nettopreis plus Zusatz also inkl. gesetzlicher Mehrwertsteuer anzugeben.

Allergene und eindeutige Kennzeichnung

  • Welche Gerichte können allergische Reaktionen auslösen? Substanzen, die Allergien auslösen können (z.B. Gluten, Milch, Nüsse), müssen ausgewiesen werden. Das Personal ist entsprechend geschult.
  • ACHTUNG: Die Informationen zu Allergenen müssen schriftlich vorliegen. Wir empfehlen eine Datenbank wie FoodNotify zu nutzen, da sich insbesondere in Convenience Produkten Allergene rasch ändern können und durch den Gastronomen oder Koch leicht übersehen werden können.
  • Beispiel: Zart gebratenes Wolfsbarschfilet (Fisch) aus Wildfang (Nordpolarmeer) mit Reis an einer Kräuterbuttersauce (Laktose) Fr. 35.00 inkl. gesetzlicher MwSt.
  • TIPP: Nehmen Sie diesen Satz in Ihre Speiskarte auf: Allergene: Unser Personal berät Sie gerne bezüglich Nahrungsmittelallergien.

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